Stelzverlegung: Mit Stelzlagern Terrassenplatten verlegen - So gehts

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Stelzverlegung: Mit Stelzlagern Terrassenplatten verlegen - So gehts

Bei der Gestaltung des Outdoorbereiches, zum Beispiel beim Verlegen Ihrer Terrassenplatten, können Sie als Heimwerker durch Eigenleistung Geld sparen. Im folgenden Beitrag finden Sie eine Anleitung, wie Sie mit Stelzlagern Terrassenplatten verlegen.

Wissenswertes über die Stelzlager Verlegung von Terrassenplatten

Bei der Stelzlagerverlegung von Terrassendielen ordnen Sie jede Platte im Kreuzfugenverband an, damit das punktuelle Gewicht optimal verteilt wird. Zur Auswahl stehen Ihnen dafuer Mörtelsäckchen, Stelzlager und Plattenlager. Die Platten legen Sie in das Fugenkreuz ein. Achten Sie darauf, dass alle Platten gleich dick sind.

Stelzlager ermöglichen Ihnen höhere Aufbaumöglichkeiten

Stelzlager werden auch Terrassenlager genannt. Sie sind auch als höhenverstellbare Variante für höhere Aufbauten erhältlich und perfekt geeignet, um Unebenheiten im Untergrund, auszugleichen. Jedes Lager ist mit einem Abstandshalter ausgestattet, damit Sie bei der Verlegung Ihrer Terrassenplatten gleichmäßig breite Fugen erzielen können. Grundsätzlich besitzen Stelzlager vier voneinander trennbare Felder. Damit lassen sie sich in Rand- und Eckstücke teilen. Unabhängig, für welche Variante der Stelzverlegung Sie sich für Ihre Terrassenplatten entscheiden, müssen Sie darauf achten, dass Sie zwischen jeder Platte eine Fugenbreite von drei bis fuenf Millimetern einhalten. Um möglichen Spannungsschäden bei Ihren Terrassendielen vorzubeugen, müssen Sie zudem ausreichend Bewegungsfugen beim Verlegen Ihrer Terrassenplatten einplanen.

Terrassenplatten richtig verlegen - Schritt für Schritt

Ihre Terrassendielen decken den Estrich ab und verschönern dadurch Ihren Garten. Empfehlenswert ist Naturstein. Er ist einfach zu reinigen, zu pflegen und lässt Ihre Terrasse aufgeräumt und sauber wirken. Bevor Sie mit dem Verlegen Ihrer Terrassendielen beginnen, müssen Sie berechnen, welche Anzahl Platten Sie für Ihre Fläche brauchen. Kalkulieren Sie zwischen 5 bis 10 Prozent Verschnitt dazu. Dann ist es auch kein Problem, wenn Ihnen beim Verlegen eine Platte zerbricht. Um die Fugenbreite zu berücksichtigen, addieren Sie pro Fliese circa 2 bis 3 Millimeter Seitenlänge dazu. Teilen Sie anschließend die gesamte Fläche Ihrer Terrasse durch die Fläche einer Platte. Das Ergebnis gibt Ihnen Auskunft, welche Anzahl Fliesen Sie benötigen.

Anzahl und Variante Stelzlager für die Verlegung ermitteln

Für Platten bis zu einer Maximalgröße von 40 x 40 cm müssen Ihre Stelzlager einen Lagerdurchmesser von 12,5 cm. Für größere Terrassendielen bis zu 50 x 50 cm müssen Sie sich Stelzlager mit einem Durchmesser von 15 cm online bestellen. Bei Produkten ohne Fugenkreuze müssen Sie diese separat kaufen.

1. Untergrund vorbereiten

- Schaffen Sie einen tragfähigen, ebenen, sauberen Untergrund. Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Terrasse ein Gefälle von 2 bis 3 Prozent von der Hauswand entfernt vorhanden ist, damit Wasser abfließen kann. Ist kein Gefälle an Ihrem Gartenhaus aus Holz vorhanden, müssen Sie es anlegen.

2. Untergrund der Terrasse abdichten

- Im nächsten Schritt dichten Sie den Untergrund mit Flüssigkunststoff, Spezialfolie, Bitumen oder mineralische Dichtschlämme ab.

3. Platten auf Stelzlagern richtig verlegen

Verlegen Sie jede einzelne Fliese auf Ihrer Terrasse auf ein Stelzlager. Damit jedes Lager optimal steht, ist es Ihnen zu empfehlen, einen Untergrund aus Beton zu spachteln. Achten Sie darauf, dass das Gefälle bestehen bleibt und dass

alle Lager die gleiche Höhe besitzen. Um gleichmäßige Abstände zwischen den Platten zu erreichen, setzen Sie Fugenkreuze ein. Dieses Zubehör ist online bestellbar.

Platten auf Splitt richtig verlegen

Platten in einem Splittbett richtig zu verlegen, ist auch für Hobbyheimwerker einfach zu bewerkstelligen. Vorteilhaft Platten für Ihre Terrasse in Splitt zu verlegen ist, dass Sie Ihre Platten, die bereits verlegt sind, bei Bedarf leicht austauschen können. Diese Variante, einen Terrassenfußboden zu bauen, ist zudem preisgünstig.